Das von der EPFL verantwortete Kompetenzzentrum für biomedizinische bildgebende Verfahren (NCCBI) soll die bildgebenden Verfahren in der Schweiz auf höchstes Niveau heben, um Medizin und Biologie Spitzentechnologien – etwa zur Erforschung von degenerativen Erkrankungen – zur Verfügung zu stellen. Zudem sollen solche Verfahren in der Schweiz über institutsspezifische Investitionen und Tätigkeiten hinaus gefördert werden. Das NCCBI arbeitet aktuell mit 30 Instituten und Labors der ETH Zürich, der EPFL und des PSI zusammen.

Durch diese Zusammenarbeit hat es eines seiner Hauptziele bereits erreicht – nämlich die Investitionen für bildgebende Verfahren innerhalb des ETH-Bereichs zu koordinieren und eine engere Zusammenarbeit zwischen den Instituten aus dieser Forschungsrichtung anzuregen. Dank des NCCBI können Teams und Forschende Projekte angehen, welche die Möglichkeiten einer einzelnen Institution übersteigen. Das Zentrum legt seinen Schwerpunkt daher auf multidisziplinäre und institutsübergreifende Projekte von grosser Aktualität, Bedeutung und Dringlichkeit, die über reguläre Wege schwierig zu finanzieren sind.

Das NCCBI unterstützt über Institutsgrenzen hinweg insbesondere viel versprechende Doktorandenprojekte und stellt die dafür erforderlichen Ressourcen bereit. Damit eröffnet es jungen Forschenden aus der biomedizinischen Forschung Perspektiven für eine wissenschaftliche Laufbahn.

Von besonderem Interesse sind für das NCCBI Projekte und Vorhaben, die zu einem Paradigmenwechsel und/oder neuen Technologien in der biomedizinischen Bildgebung führen könnten. Ziel ist, Wege und Mittel zu finden, um bisher nicht überprüfbare Hypothesen in die Forschungsarbeiten einzuschliessen.