Das an der ETH Zürich angesiedelte Kompetenzzentrum für Umwelt und Nachhaltigkeit (CCES) fördert interdisziplinäre Projekte mit den Schwerpunkten Natürliche Ressourcen, Nachhaltige Landnutzung, Klima und Umweltveränderungen, Umwelt und Gesundheit sowie Naturgefahren und Risiken. An den 17 laufenden Projekten sind mehrere Hundert Forschende aus jeweils zwei bis fünf Institutionen des ETH-Bereichs beteiligt.
Das erste gestartete Projekt TRAMM (Triggering of Rapid Mass Movements in Steep Terrain) wurde bereits abgeschlossen. TRAMM lieferte einerseits neue grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse, in diesem Fall zur Entstehung von Hangrutschungen in steilen Lagen, und andererseits unmittelbar verwertbare Resultate für die Praxis.
Neben reinen Forschungsprojekten befasst sich das CCES auch mit Technologieplattformen. Besonders zu erwähnen ist das Swiss Experiment, in dessen Rahmen Forschende neue, drahtlose Mess- und Kommunikationstechnologien entwickeln. Mit diesen lassen sich grosse Mengen an Umweltinformationen erheben, übertragen, speichern und automatisch verarbeiten. Dabei findet eine enge Zusammenarbeit mit dem Nationalen Forschungsschwerpunkt Mobile Information & Communication Systems (MICS), mit SNF- und EU-Projekten sowie mit der Industrie statt.
Zudem kooperiert CCES mit der Knowledge and Innovation Community Climate (Climate-KIC), einer Initiative des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT). In dieser werden führende europäische Forschungsinstitutionen mit Industriepartnern Beiträge zur Entschärfung der Folgen des Klimawandels und zur Anpassung an sich ändernde klimatische Bedingungen erarbeitet.
Forschungserkenntnisse aus CCES-Projekten werden auch im Rahmen von CCES@School für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe verständlich aufbereitet und als Unterrichtsmaterial bereitgestellt.






