Die WSL befasst sich mit der Nutzung und dem Schutz von Landschaften sowie Lebensräumen und nimmt eine Brückenfunktion zwischen Wissenschaft und Umsetzung wahr. Sie setzt sich ein für Landschaften und Wälder mit hoher Lebensqualität sowie für einen verantwortungsvollen Umgang mit Naturgefahren. Die WSL nimmt in der Forschung einen internationalen Spitzenplatz ein und liefert Grundlagen für eine nachhaltige Umweltpolitik in der Schweiz. Sie entwickelt Lösungsstrategien für gesellschaftlich relevante Probleme – gemeinsam mit ihren Partnern aus Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft. Dabei arbeitet sie inter- und transdisziplinär; dieser praxisorientierte Forschungsansatz ist eine besondere Stärke.
Die WSL beschäftigt etwa 500 Mitarbeitende in Birmensdorf, Davos, Lausanne, Bellinzona und Sitten. Rund die Hälfte sind als wissenschaftliche Mitarbeitende und weitere fast 70 als Doktorandinnen oder Doktoranden angestellt. Technische und administrative Mitarbeitende, Lernende sowie Praktikanten und Praktikantinnen ergänzen die Belegschaft. Rund ein Viertel aller Mitarbeitenden sind am WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung tätig.
2012 verstärkt die WSL ihre Forschung über die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen – Wald, Wasser, aber zum Beispiel auch Landschaft – und leistet damit einen Beitrag zur Lösung brennender Energiefragen. Wie der Klimawandel die belebte und unbelebte Natur beeinflusst, bleibt eine zentrale Frage, die die WSL-Forschenden mit grossem Engagement und grosser Kompetenz untersuchen. Durch die Globalisierung und den Klimawandel treten immer mehr gefährliche Pflanzenpathogene neu auf. Um sie sicher untersuchen und erforschen zu können, wird die Planung eines Pflanzenschutzlabors weiter vorangetrieben.






